Stadtjugendring

Unterstützung der Jugendgruppen

Wer will fleißige Handwerker:innen sehen, ...

... der muss auf die Baustellen gehen. Wer aber engagierte Jugendarbeit erleben möchte, kann gerne nach Kaufbeuren kommen.
Denn hier ist was los. In allen Feldern der Jugendarbeit ist ACTION angesagt. Um in Kommunikation zu treten, um neue Impulse zu entwickeln oder im Gespräch die aktuellen Informationen auszutauschen. 
Der formale Infoaustausch findet hier im Rahmen der beiden Vollversammlungen statt. Mit dem "Nachwuchs" wird aber im Rahmen der Jugend- und Verbändegespräche getagt. Gemeinsam werden Veranstaltungen geplant, Sorgen und Nöte ausgetauscht und Ideen für neue Formate entwickelt.
So haben die Gruppen beispielsweise für das Jahr 2025 beschlossen, sich gegenseitig zu besuchen, um zu sehen, wie die anderen Gruppen arbeiten. Die nächsten Jugend- und Verbändegespräche werden daher wieder in den Räumlichkeiten der verschiedenen Gruppen stattfinden. Vielleicht beginnt der Text für 2026 dann mit "Das Wandern ist der Jugend Lust, das Waaandern ...". Und wer viel unterwegs ist, braucht Einkehrpausen - wer weiß, vielleicht findet auch der Verbände-Stammtisch wieder seinen Platz im Jahresverlauf.

Offen für Neues! Beim Jugend- und Verbändegespräch haben die Teilnehmenden die Chance neue Themen zu denken und auf den Weg zu bringen.

 

If you start me up, I’ll never stop… 

... wenn das nicht das passende Musikzitat für die jugendlichen Nachwuchsbetreuer:innen ist!
Die Mädels und Jungs haben mit so viel Begeisterung und Motivation am viertägigen Grundkurs teilgenommen, dass dies eine explizite Erwähnung mehr als nur wert ist. Bei den gestellten Abschlussaufgaben war "die Crew" mit so großem Enthusiasmus dabei, dass es im Rahmen der Abschlussrunde durch die Kursleitung einen Extra-Applaus gab. Allerdings wollen sie mit den Lehrkräften nicht tauschen müssen. Die Vorgabe "Diese Methode funktioniert nur, wenn ihr still seid", fand bei den Teilnehmenden zu keinem Zeitpunkt großes Interesse, sodass das Sardinen-Suchspiel für die Suchenden ein Klacks war. Auch der neue Ansatz der Inhouse-Schulungen findet bei den Kaufbeurer Jugendgruppen großen Anklang. So konnte neben den öffentlichen Angeboten bereits das eine oder andere "Sonderangebot"  erfolgreich durchgeführt werden.

Sich mutig und offen auf neue Situationen einlassen! Teilnehmer:innen beim Gruppenleiter:innengrundkurs

 

Gemeinsame Momente am Ankerplatz

Der Ankerplatz wurde über die Jahre immer mehr zu einem Ort, an dem sich vertraute Abläufe und besondere Momente miteinander verbanden. Die Ausflüge, die über das Jahr hinweg stattfanden, waren dabei oft kleine Höhepunkte im Alltag – Gelegenheiten, gemeinsam unterwegs zu sein, Neues zu entdecken und Zeit miteinander zu verbringen.  Besonders in Erinnerung geblieben sind der Weihnachtsmarktbesuch gegen Ende des Jahres und der Adventskalender. Auch das Hoffest zeigte, wie lebendig das Miteinander am Ankerplatz geworden ist. Mit selbst mitgebrachten Speisen und süßem Gebäck entstand ein Nachmittag, der weniger von Organisation als vielmehr vom gemeinsamen Tun geprägt war. Es wurde gegessen, erzählt und gelacht und dabei wurde deutlich, wie viel Eigeninitiative und Beteiligung in der Gruppe steckten. Die Angebote, in Vereine hineinzuschnuppern, verliefen dagegen etwas zurückhaltender. Dennoch gab es einzelne Momente, in denen Jugendliche neue Interessen entdeckten oder erste Berührungspunkte mit Vereinsstrukturen fanden. So zeigte sich im Laufe des Jahres, es dass nicht immer die großen Programmpunkte sind, die den Ankerplatz ausmachen, sondern oft die kleinen, gemeinsam erlebten Situationen.

Unterschiedlichste Menschen unterscheidlicher Kulturen trafen hier zusammen

 

a KUHl`s Lager!

Die Teilnahme am Bezirksjugendlager der THW-Jugend Schwaben Anfang Juni 2025 war für die THW-Jugend Kaufbeuren ein fester und gern wahrgenommener Bestandteil im Jahresverlauf. Unter dem Motto „a KUHl’s Lager“ kamen rund 150 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren zusammen und beschäftigten sich über mehrere Tage hinweg mit Themen wie moderner Landwirtschaft, ökologischer Nachhaltigkeit und regionaler Ernährung. Die Inhalte wurden dabei nicht nur theoretisch vermittelt, sondern vor allem praktisch erlebbar gemacht, sodass neben dem Lernen auch das eigene Ausprobieren eine wichtige Rolle spielte. Schon die Anreise hatte einen besonderen Charakter, da der neue Mannschaftsbus seit dem vergangenen Jahr in Planung war und somit der bisherige Bus ein letztes Mal das Bezirksjugendlager zu Gesicht bekommen würde. Vor Ort wechselten sich in den Tagen thematische Einheiten und klassische Zeltlagermomente ab. Dadurch entstand eine gute Mischung aus inhaltlicher Arbeit, Freizeit und dem gemeinsamen Leben auf dem Platz, was gerade für die jüngeren Teilnehmenden einen einfachen Zugang zu den Themen ermöglichte. Am Ende blieb vor allem ein sehr lebendiges Lagergefühl mit vielen kleinen und großen Erlebnissen, gemeinsamen Abenden und einer insgesamt gelungenen Stimmung, die den Aufenthalt geprägt hat.


AbKÜHlung muss sein!

 

Ein Jubiläumsvarieté

Das Jubiläumsvarieté im Stadtsaal Kaufbeuren im November 2025 war ein besonderer Moment im Vereinsjahr und zugleich ein sichtbares Zeichen für 25 Jahre Artistica Anam Cara. An fünf Veranstaltungstagen wurde jeweils ein rund dreistündiges Programm gezeigt, das Bewährtes mit neuen Elementen verband. Neben klassischen Jonglage- und Akrobatikeinlagen kamen erstmals auch Formate wie LED-Jonglage und LED-Poi zum Einsatz. Diese wurden durch eine entsprechende Förderung erst möglich. Luftakrobatik ergänzte das Programm und verlieh dem Abend zusätzliche Facetten. Mit etwa 100 Aktiven im Alter von 8 bis 50 Jahren stand eine ungewöhnlich breite Gruppe gemeinsam auf der Bühne. Unterstützt von Eltern und weiteren Helfern entstand über eine Vorbereitungszeit von rund eineinhalb Jahren ein intensiver Arbeitsprozess, der zwar mit hohem Aufwand verbunden war, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein aber gleichzeitig spürbar gestärkt hat. Trotz der dichten Probenphase wirkte die Stimmung insgesamt ruhig und getragen. Pro Aufführung konnten etwa 350 Besucherinnen und Besucher begeistert werden, sodass die Resonanz über alle fünf Tage hinweg konstant blieb. Im Rückblick zeigt sich, dass das Projekt nicht nur künstlerisch, sondern auch für das Miteinander im Verein eine wichtige Rolle gespielt hat. Die gemeinsame Arbeit an einem solchen Format hat neue Impulse gesetzt und gleichzeitig bestehende Strukturen gefestigt. Dies kann als hilfreiche Erfahrung für die weitere Entwicklung gewertet werden.

In jedem Sinne ein Leuchten!

 

Fischerjugend aktiv an Pfingsten

Das Fischerwochenende an Pfingsten war auch in diesem Jahr ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und bot eine gelungene Mischung aus Praxis, Austausch und  gemeinsamer Zeit. Rund 20 Jugendliche verbrachten die Tage im Vereinsheim und setzten sich dabei mit den unterschiedlichsten Aspekten der Fischerei auseinander. Neben Aktivitäten am Wasser wurde auch an Land gearbeitet, etwa beim Casting, das als eigene Sportart einen festen Platz im Programm hat. Darüber hinaus spielten Themen rund um den Gewässer- und Umweltschutz eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen bekamen Einblicke, wie Bäche und Fischbestände gepflegt werden und welche Verantwortung Fischereivereine in diesem Zusammenhang übernehmen. An dieser Aufgabe beteiligen sie sich zunehmend selbst. Auch das Miteinander hat sich weiterentwickelt. In den letzten Jahren sind vermehrt Kontakte zu umliegenden Fischerjugenden entstanden. Diese werden durch gegenseitige Besuche gepflegt und reichen inzwischen bis weit ins Ostallgäu. Gemeinsame Aktionen wie regelmäßige Müllsammelaktionen zeigen, dass sich die Jugendlichen aktiv für die Umwelt einsetzen. Das Angebot wird durch eher handwerkliche und gesellige Elemente wie Knotenkunde, das Binden von Fliegen oder gemeinsames Räuchern und Grillen ergänzt. So entsteht ein Rahmen, in dem fachliche Inhalte ebenso Platz finden wie persönliche Begegnungen. Insgesamt wird dadurch gezeigt, wie vielseitig und zugänglich Jugendarbeit in diesem Bereich gestaltet werden kann.

Gemeinsames Grillen.

 

Bistumscup der katholischen Ministrant:innen 2025

Der Bistumscup der Ministrantinnen und Ministranten fand dieses Mal in Kaufbeuren statt und zeigte eindrucksvoll, welche Bedeutung das gemeinsame Erleben für die Jugendarbeit hat. Über den Tag hinweg kamen zahlreiche junge Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammen, um sich im sportlichen Wettbewerb zu messen, Neues auszuprobieren und als Team zusammenzuwachsen. Auf dem Spielfeld standen Einsatz, Fairness und das Miteinander im Vordergrund, während abseits davon Zeit für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben blieb. Gerade die Mischung aus spannenden Spielen und den ruhigen Momenten dazwischen prägte die Atmosphäre und machte den Tag für viele zu einer intensiven Gemeinschaftserfahrung. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie viel Engagement im Hintergrund notwendig ist, um solche Formate zu ermöglichen. Die Organisation durch die Minis sowie die Unterstützung durch verschiedene Akteure schufen einen verlässlichen Rahmen, in dem sich die Teilnehmenden gut aufgehoben fühlen konnten. Ergänzt wurde der Tag durch die parallel stattfindende U18-Wahl, die einen zusätzlichen Impuls setzte und zeigte, dass Jugendarbeit auch Raum für gesellschaftliche Themen bieten kann. Solche Veranstaltungen gehen weit über den sportlichen Aspekt hinaus und eröffnen wichtige Erfahrungsräume, in denen Gemeinschaft, Beteiligung und Eigenverantwortung erlebbar werden.

Anpacken, gestalten, bewegen – Die AJG St. Dionysius bei der 72-Stunden-Aktion

 

Ein AIRlebnis

Mit dem sogenannten AIRlebnis wurde ein neues Angebot umgesetzt, das vor allem jungen Menschen einen unkomplizierten Zugang zum Luftsport ermöglichte. An einem Wochenende konnten Interessierte selbst in die Rolle von Flugschülerinnen und Flugschülern schlüpfen und erste Erfahrungen im Segelflug sammeln. Dabei stand nicht nur die Faszination des Fliegens im Mittelpunkt – das Gefühl des Abhebens, die Perspektive aus der Luft und die besondere Ruhe im Flug –, sondern auch das Vereinsleben am Boden. Das gemeinsame Vorbereiten, Warten und Helfen sowie das anschließende Zusammensitzen beim Essen und Grillen vermitteln einen authentischen Eindruck davon, wie stark der Luftsport vom Miteinander lebt. Begleitet von erfahrenen Mitgliedern entstanden so viele eindrückliche Momente, die auch in den Aftermovies auf der Homepage des Luftsportvereins sichtbar werden. Sie vermitteln einen stimmigen Einblick von der Verbindung aus Erlebnis, Gemeinschaft und ehrenamtlichem Engagement. Gleichzeitig zeigt sich, dass solche offenen Formate dazu beitragen können, Berührungsängste abzubauen und neue Zugänge zur Jugendarbeit zu schaffen. Das AIRlebnis macht damit deutlich, dass niedrigschwellige Angebote nicht nur Interesse wecken, sondern auch erste Anknüpfungspunkte für eine längerfristige Beteiligung bieten können.

Abheben beim AIRlebnis

Deine Ansprechpartner:innen

Gunnar Schulz

Sachgebietsleitung Jugendgruppen und Projekte
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