Stadtjugendring

Groß- und Sonderveranstaltungen

Too many people...

... so hätte Paul McCartney das Jugendforum 2025 besungen.
Und das im absolut positiven Sinne! Der Stadtsaal wurde von den jungen Gästen im wahrsten Sinne des Wortes "überrannt".
Obwohl es natürlich um die Inhalte geht, die hier im Vordergrund stehen, soll an dieser Stelle trotzdem erwähnt werden, dass die große Begeisterung der Teenager sogar dazu geführt hat, dass der Geschäftsführer des Stadtjugendrings höchstpersönlich Nudeln (nach-)gekocht hat.
Gut gestärkt verteilten sich dann die knapp 200 Teilnehmenden dann auf die verschiedenen Workshops, die die Grundlage und Startschuss für das öffentliche Jugendforum im Frühjahr 2026 bilden sollten.
Besonders hervorzuheben ist die Arbeitsgruppe "Kinderrechte" die von einer Gruppe 9- bis 11-Jähriger selbstmotiviert und -organisiert ins Leben gerufen wurde, um für eben diese zu werben.
Hut ab, wer in so jungen Jahren schon für die Interessen anderer einsteht! Wir sind uns sicher, dass wir von diesen jungen Damen noch öfter hören werden.

WOW! Bei der Masse interessierter Jugendlicher blieben den Organisatoren die Münder offenstehen!

 

Ghostbusters!

... waren auf dem Stadtranderholungsgelände im Jahr 2025 zu finden! Denn:
Die Zeitspalte zwischen Tag und Nacht war für einen Moment nicht geschlossen, sodass sich die verschiedensten Wesen der Nacht in die Zwischenwelt verirrt hatten - in einer Phase zwischen Tag und Nacht. Da ging es ihnen gar nicht gut - und auch den jungen Gästen jagte das im ersten Moment eine Gänsehaut über den Rücken.
Während der beiden Wochen lernten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden unterschiedlichen Welten jedoch immer besser kennen und stellten fest:
- Anders ist nicht immer schlecht!
- Vielfalt eröffnet uns ganz neue Welten.
- Zusammen ist man weniger allein.
- Sich gegenseitig zu helfen ist viel besser als gegeneinander zu sein.

Mit diesen Erkenntnissen im Gepäck schafften es KLEIN und groß gemeinsam, dass am Ende der 12 Tage jeder und jede wieder in der Welt war, in die er oder sie gehörte.
Alle verbrachten gemeinsam eine tolle, kreative und abwechslungsreiche Zeit. Auch wenn das Öffnen des Zeitenspaltes dafür sorgte, dass am Wochenende vor Ankunft der Kinder auch die Wasserschleusen WEIT geöffnet waren, ließ sich davon niemand ins Boxhorn jagen oder gar die Laune verderben. Kinder und Betreuer:innen-Team sind gespannt, wo die Reise 2026 hingehen wird. Ein leises S.O.S. ist zu vernehmen.

Gut bewacht! Die Steingeister passen auf Kinder und Wesen Nacht auf.

 

Alle Jahre wieder ...

... kommt das Jesuskind - oder in unserem Fall der Adventskalender auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt.
Klingt einfach? War es 2025 aber nicht: Das Organisationsteam stand vor großen Herausforderungen:
Fragen:
- Lieben die Besucher:innen den Adventskalender auf dem Weihnachtsmarkt?
- Ist der Adventskalender traditioneller Bestandteil des Weihnachtsmarkts?
Antwort:
JA
Fragen:
- sind die kleinen (Plastik-)Geschenke noch zeitgemäß?
- sind die Produkte mehrheitlich nachhaltig?
Antwort:
NEIN
Somit stand das Team vor einem moralischen Dilemma - einerseits wollten alle weitermachen, andererseits sprachen viele Gründe gegen eine Fortsetzung - zumindest im ganz klassischen Sinn.

Neue Ideen mussten her! Dieser Aufgabe stellte sich das Team mit Bravour:
- die Inhalte wurden hochwertiger (die Preise dafür leider auch)
- es geht nicht mehr nur um den Konsum, sondern auch um den weihnachtlichen Gedanken

Wie das funktioniert hat?
Die Preise wurden drei verschiedenen Kategorien zugeordnet:
Natürlich sind kleine Geschenkchen, über die sich jeder selber freuen darf, weiterhin wichtiger Bestandteil, aber es gibt seit 2025 drei verschiedene Kategorien:
- für mich: die kleinen oder auch größeren Geschenke, über die sich jeder selber freuen darf
- das Projektlos: öffnet man mit dem Sternchen eine Tür, hinter der sich dieser Preis befindet durfte sich jeder eines der sozialen Projekte der beiden Träger aussuchen, für das sein Losgelg gespendet wird
- für andere: diese kleinen Geschenkchen waren inhaltich so ausgerichtet, dass man damit jemand anderem eine Freude machen kann.

Das neue Konzept fand großen Anklang und es gab viel positives Feedback für die Weiterentwicklung. Das Orgateam bleibt dran, damit der neue Ansatz weiter ausgebaut und optimiert werden kann. Alle Besucher:innen dürfen sich aufs nächste Jahr freuen.

Deine Ansprechpartner:innen

Beate Schütz

Pädagogik & Kommunale Jugendarbeit
Details
Hauberrisserstraße 8
87600 Kaufbeuren
Telefon
08341 437-624